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Contributions to ESD


 Publications and Hints


ESD Curriculum of 1994, Revisited in 2013
The following curriculum has been designed as part of a R&D project of the German Environmental Agency in 1994.Regional focus has been set on Europe and the European Union.

Meanwhile the centers of geopolitical power have significantly shifted. Even in 1994 as today conflicts of interconnected economic, social and environmental dimensions are facing the individual; the individual is confronted with changed societal and political structures: governments return responsibility, because they are no longer prepared to manage them in the face of excessive masses of internationalized problems. Nations-states are lacking the appropriate structure of decision-making processes. Conclusion: the individual has to accept more responsibility; therefore education has growingly to convey value-oriented activities with regard to local and global aspects, focused on the principle of sustainable development.

Structural pattern of the curriculum: integrative thinking for practicing a multi-perspective view on economy, environment and society: hereby using decision-making structures. These decisions must be based on values in order to take responsibility.
Dieter Gross, Berlin 2013 


LINK:
An ESD Curriculum of 1994, Revisited in 2013

The Predictable Failures of Climate Change Conferences

 Nov. 2012, based on surveyed results: Worldwide knowledge and awareness about climate change (Gallup Poll) - Feeling of being threatened by global warming has decreased, - Climate Change is no longer top ranking within the list of global syndromes.

Doha's COP 18 summit The DOHA Conference (2012) has been a farce, just as Copenhagen and Durban before, periodically organized mega meetings, presented as eco happenings, where pioneers meet brakemen and blocker and where conferences are dealt with online- brinkmanship: continuously facing ‘climate cliff’. This time there was some modest achievement: extension of the Kyoto Protocol between 2013 and 2020, ‘damage aid’ to poor nations but hard decisions were put off. Emissions cuts were not joined by Canada, Japan, Russia and New Zealand. Consequences: These UN climate summits have failed in the fight against global warming. Experts are now demanding the abolition of these conferences. Rising temperatures must be accepted and decisive countermeasures have to be started on the local scale

LINK:
Predictable Failures of Climate Change Conferences


                              HINTS
Designing ESD Curricula


Additional Publications and Presentations
see

CV dieter gross

 

Geographie, Umwelterziehung und Bildung zur Nachhaltigkeit

Unterrichtshilfen zur Umwelterziehung im Fach Geographie der   Sekundarstufen I und II

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Verband Deutscher Schulgeographen e.V., Landesverband Berlin

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
Diese Studie wurde im Auftrag des Umweltbundesamtes
im Rahmen des Umweltforschungsplanes erstellt
und mit Bundesmitteln finanziert, 1999

Projektleitung und Autoren:
Dieter Gross
Dr.Heinz W. Friese
Dr. Helmut Hohmann (Lektorat)

Textverarbeitung, Layout, Fertigstellung:
Claudia Ninow,
Elke Elsing
Dirk Lehmann (Erstellung CD-ROM, Geographie und zukunftsfähige Bildung, März 2002)
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   Projekt

National und international wurden Umfang, Intensität und Intention
ökologischer Bildung im Unterrichtsfach Geographie erfasst; besondere
Beachtung fanden fach- und fächerübergreifende Fragestellungen.
Gründe für eine notwendig gewordene Bildungsreform und Beiträge
der Geographie sowie auch anderer Fächer zur Umwelterziehung
und zur Umsetzung des Prinzips 'nachhaltige Entwicklung',
um den gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen
begegnen zu können.

Vorstellung eines didaktischen Konzepts, das sowohl 'systemisches Denken'
als auch Entwicklungen im Rahmen der internationalen Umweltkommunikation
einbezieht, um dem werteorientierten Leitbild von 'globaler Verantwortungskompetenz'
und von der 'Bewältigung von Zukunftsaufgaben' gerecht zu werden.
Dieses integrativ ausgerichtete Konzept wurde durch eine Anleitung
zur didaktischen Vernetzung konkretisiert, die dies inhaltlich und raumbezogen
am Thema "Europa" aufzeigt:ESD Curriculum

   Fachliche und didaktische Grundlagen

1. Fachliche und didaktische Grundlagen
unter anderem

1.1 Geographie als Umweltwissenschaft

1.2 Neue Herausforderungen an die Umwelterziehung

1.2.2 Neue Impulse für die Entwicklung der ökologischen Bildung im Geographieunterricht

Die Diskussionen zur Didaktik der Umwelterziehung und Bildung zur
nachhaltigen Entwicklung haben in den letzten Jahren ergeben,
dass Umwelterziehung und die Umsetzung des Prinzips Nachhaltigkeit

(1) entsprechend der jeweiligen Thematik sowohl fachspezifisch
als auch fächerübergreifend anzulegen sind und sich zielgerichtet
unterschiedlicher Unterrichtsverfahren bedienen müssen
(vgl. KMK - Beschlüsse; 1980, 1992),

(2) geeignete neue wissenschaftliche Inhalte, Methoden
und Verfahrensweisen, sofern sie sich pädagogisch
angemessen einsetzen lassen, aufgreifen und nutzen sollen,

(3) neben der geoökologischen Thematik und Problematik
auch die kulturräumliche und ökonomische in ihren
wechselseitigen Zusammenhängen behandeln müssen
(Prinzip Vernetztheit und systemisches Denken),

(4) die Prinzipien der Nachhaltigkeit, die Balance von
Ökonomie und Ökologie und die Problematisierung der
technisch-ökonomischen Machbarkeit besonders zu
beachten haben,

(5) Globales Lernen und 'Transnationale Mobilität'
berücksichtigen müssen und

(6) auf sicheren und gründlichen Kenntnissen und
Einsichten aufbauend auch Verantwortungsbewusstsein,
zielgerichtete und zweckmäßige Handlungsbereitschaft
wecken und fördern sollen, um Zukunftsfähigkeit
zu erlangen (Prinzip Zukunftsbezug).

1.3 Integrative Betrachtungsweisen und das
Prinzip Nachhaltigkeit im
Geographieunterricht

1.3.1 Integrative Betrachtungsweisen - Voraussetzung für "Neues Denken" und "Globales Lernen"

1.3.2 Das Prinzip Nachhaltigkeit im Geographieunterricht

Zahlreiche Übersichten, u.a.

Übersicht 2    Der Begriff der Nachhaltigkeit in der internationalen und nationalen Umweltkommunikation

 Übersicht 3     Umwelterziehung und Bildung zur Nachhaltigkeit im Geographieunterricht – wesentliche Impulse

 Übersicht 4     Entwicklungsschritte der Umwelterziehung in Japan

 Übersicht 5     Die Berücksichtigung des Leitbilds Nachhaltige Entwicklung im Geographieunterricht

 Übersicht 7      Didaktisches Vernetzungssystem und Verfahren zur Umsetzung des Prinzips Nachhaltige Entwicklung


     Wege und Zielsetzungen

Wege und Zielsetzungen der Bildung für eine Nachhaltige Entwicklung

Das vorliegende F+E-Vorhaben (1992) hat, ausgehend vom integrativen Ansatz des Faches, das Leitbild der Agenda 21 in einem Modellcurriculum (1994) so umgesetzt, dass u.a. systemisches Denken und globale Verantwortungskompetenz Berücksichtigung fanden. Dieser Ansatz fand international große Beachtung und Eingang in die Lehrpläne sowie Ausbildung mehrerer Länder.

Siehe internationale Stellungnahmen:
http://www.dgross-sustainable.de/comeuro.htm

Bei dem im Vorhaben enthaltenen Unterrichtsprojekten kam es nicht so sehr auf die unmittelbare Umsetzbarkeit der konkreten Einzelbeispiele an, zumal diese die erhebliche Differenzierung der Unterrichtswirklichkeit in Europa widerspiegeln, als vielmehr auf Methoden, mit denen das Prinzip Nachhaltigkeit umgesetzt werden kann. Das Leitbild Nachhaltigkeit wird heute als Suchprozess verstanden, in dem ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen den menschlichen Bedürfnissen einerseits und der Kapazität der Erde andererseits angestrebt wird. Dabei wurden folgende Kriterien berücksichtigt

# Verantwortungskompetenz einfordern
# Entscheidungsstrukturen offen legen
# Solidarität praktizieren
# Kulturelle Diversität bewusst machen
# Systemisches Denken anwenden

     Unterrichtsbeispiele

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